Das Urban Institute hat eine neue Analyse veröffentlicht, die die finanziellen Gewohnheiten von Sportwetter in den Vereinigten Staaten untersucht. Der Bericht vergleicht Teilnehmer des Online-Wettens mit solchen, die ausschließlich in physischen Locations wetten.
Die Forschung befragte 320 Personen, die sich mit Sportwetten über digitale Plattformen, Filialen oder beides beschäftigen. Die Daten zeigen, dass Teilnehmer, die Online-Kanäle nutzen, einer höheren Wahrscheinlichkeit finanzieller Schwierigkeiten ausgesetzt sind. Befragte, die digital wetten, waren fünfzehnmal häufiger in der Lage, verpasste Rechnungszahlungen zu melden, im Vergleich zu nur vor Ort spielenden Glücksspielern.
Dieselbe Gruppe war doppelt so häufig in der Lage, reduzierte persönliche Ersparnisse zu notieren.
Wettfrequenz und Ausgabenmuster
Digitale Teilnehmer zeigten eine höhere Wettcadenz als ihre Offline-Gegenstücke. Sieben Prozent der Online-Wetter platzierten täglich Wetten, ein Muster, das unter nur vor Ort spielenden Spielern nicht beobachtet wurde. Innerhalb der breiteren Stichprobe spielten 28 Prozent wöchentlich und 23 Prozent monatlich. Die Analyse zeigt, dass eine erhöhte Wettfrequenz mit einer größeren Tendenz korreliert, riskantere Wetten über einen zwölfmonatigen Zeitraum zu tätigen.Die Gesamtausgaben blieben für die Mehrheit der Befragten moderat. Fünfundfünfzig Prozent setzten im vorherigen zwölfmonatigen Zeitraum unter 100 US-Dollar, während 11 Prozent im gleichen Zeitraum 1.000 US-Dollar überschritten. Diese Analyse baut auf laufenden Forschungen zu digitalen Glücksspiel-Trends und Konsumausgabenverhalten in US-Märkten auf.