Weißes Haus: Teleprompter-Operator wegen Kalshi-Wetten untersucht

Ein technischer Assistent, der seit 2016 den Teleprompter von Donald Trump bedient, wurde vorläufig suspendiert. Gegen den Mitarbeiter bestehen Vorwürfe, er habe sich durch Vorabwissen über Präsidentenreden Vorteile auf der Prognoseplattform Kalshi verschafft.

Handelstätigkeit wird überprüft

Die Untersuchung konzentriert sich auf Wettnachweise, die sich auf mehr als ein Dutzend öffentlicher Reden Trumps erstrecken. Unterlagen zeigen, dass der Mitarbeiter durch den Handel mit redbezogenen Ergebnissen vor der Veröffentlichung der Texte Gewinne von über 100.000 US-Dollar erzielte.

Der Mitarbeiter ist seit fast einem Jahrzehnt für den Teleprompter zuständig und hatte damit direkten Zugang zu Entwurfsmaterial vor der Ausstrahlung. Der Zugang zu noch nicht veröffentlichten Redetexten kann einen Interessenkonflikt darstellen, wenn Mitarbeiter in Finanzmärkte investieren, die von presidentialen Erklärungen abhängen.

Das Weiße Haus hat noch keine abschließende Entscheidung zur Handelstätigkeit getroffen. Der Mitarbeiter bleibt vorläufig suspendiert, während die Überprüfung der Wettnachweise fortgesetzt wird. Die Details wurden zunächst von ABC News berichtet.

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